top of page

FIT AM ARBEITSPLATZ

  • Klaraum
  • 14. Mai 2025
  • 3 Min. Lesezeit



Viel sitzen, zu wenig Bewegung - aber auch anhaltender Stress und Überforderung: Viele Arbeitnehmer_innen leiden unter den gesundheitlichen Herausforderungen ihres Jobs. Doch dies muss nicht sein. Insbesondere Arbeitgeber_innen und Führungskräfte nehmen eine Schlüsselrolle in der Schaffung einer gesunden Unternehmenskultur im Büro ein. Wie wichtig diese ist und welche Maßnahmen dazu beitragen, zeigen wir Ihnen hier.



GEFAHRENQUELLE BÜROARBEIT


Arbeiten am Schreibtisch, Meetings mit Kolleg_innen, das Mittagessen schnell am Platz verschlingen: Bürojobs gehen oft mit viel Sitzen einher, das eine erhebliche körperliche Gefahr für Arbeitnehmer_innen darstellt. Doch auch geistige Arbeit im Büro kann uns vor weitreichende gesundheitliche Probleme stellen: Die Zeit, in der wir aktuell leben, ist geprägt von Globalisierung und Digitalisierung. So bahnbrechend und innovativ ständige Verfügbarkeit und Informationen in Echtzeit sind, so sehr stellen sie die Menschen, die in dieser vernetzten und komplexen Welt leben und arbeiten, vor neue geistige Herausforderungen. Druck, Unüberschaubarkeit und erwartete Eigenverantwortung steigen, Ruhezeiten und Pausen werden oftmals vernachlässigt und fordern auf lange Sicht ihren Soll. 



NEGATIVE KONSEQUENZEN


Die Folgen von zu viel oder falschem Sitzen und Bewegungsmangel können unter anderem Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, Nervenschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Krebs sein. Auch der Stoffwechsel wird bei vermehrtem Sitzen heruntergefahren, was Übergewicht und Diabetes fördert. Doch auch anhaltender Stress und Überforderung bei der Arbeit bringen gravierende Folgen mit sich: Depressionen, Angststörungen und andere mentale Krankheiten nehmen bei deutschen Arbeitnehmer_innen immer weit zu. Laut einer Studie der Betriebskrankenkasse Pronova aus dem Jahr 2023 stuft jeder fünfte Befragte sein Risiko für ein Burn-Out als hoch ein, rund 30 Prozent haben bereits eines erlitten und fielen aufgrund dessen durchschnittlich 30 Arbeitstage aus. Doch soweit muss es in Ihrem Unternehmen nicht kommen. 




KONKRETE MASSNAHMEN



GESÜNDERER ARBEITSPLATZ


Regelmäßige Pausen mit Bewegung können bei zu viel Sitzen Abhilfe schaffen, doch auch die Zeit, die Arbeitnehmer_innen an ihrem Schreibtisch verbringen, sollte gesünder gestaltet werden. Helfen können hierbei höhenverstellbare Tische, die sich auch zum Arbeiten im Stehen eignen sowie ergonomische und individuell einstellbare Bürostühle. Auch Sitzalternativen wie Sitzbälle oder (Knie-)Hocker sind rückenschonende Optionen. Zusätzlich können Sie Ihre Mitarbeitenden mit ergonomischen Tastaturen und Mäusen oder Handballenauflagen, zum Entlasten des Handgelenks und Schonung von Armen und Schultern, unterstützen. Wer es etwas agiler mag, für den eignen sich ein Schreibtischfahrrad oder Walkingpad  statt Bürostuhl.



SPORTKURSE VOR ORT


Während über viele Jahre eine ausgeglichene Work-Life-Balance gefördert werden sollte, geht der Trend immer mehr Richtung Work-Life-Blending. Ermöglichen Sie deshalb Ihren Mitarbeitenden gesundheitsfördernde Maßnahmen auch während bzw. direkt vor oder nach der Arbeitszeit an. Mit Sport- und Yogakursen, welche Körper und Geist trainieren, in ihren eigenen Büro- und Gewerberäumen können Ihre Mitarbeitenden aktive Gesundheitsmaßnahmen ohne lange Wege in ihren Arbeitsalltag integrieren. Engagieren Sie deshalb zum Beispiel regelmäßig Fitnesscoaches oder Yogalehrer_innen und stellen Sie Ihren Mitarbeitenden Räume für deren ungestörte Sportroutine. Idealweise verfügen Ihre Räumlichkeiten bereits über ein eigenes Sport- und Gesundheitsstudio - so wie KLARAUM, Ihre flexible Büro- und Gewerbeimmobilie in Berlin-Treptow.



GEMEINSAME SPORTLICHE AKTIVITÄTEN


Generell sollten Sie Ihre Mitarbeitenden darin unterstützen gemeinsam Sport zu treiben. Dies verbessert nicht nur Fitness und mentale Gesundheit Ihrer Belegschaft, sondern stärkt auch das Teamgefühl. Gemeinsam organisierte sportliche Aktivitäten, am besten an der frischen Luft, sind außerdem ein gutes Argument, um das Home Office zu verlassen und regelmäßig ins Büro zu kommen. Konkret können Sie Laufgruppen organisieren, zum Beispiel im Treptower Park [Link Klaraum-Map], und sich so sogar auf Firmenläufe vorbereiten. Auch hierfür sollten Sie ihren Arbeitnehmer_innen fest Zeitslots zur Verfügung stellen, welche explizit für Sport reserviert sind. Auch Stand-Up-Paddling auf der Spree oder Schritt- bzw. Sportchallenges - auch zusammen als Teams - spornen Ihre Mitarbeitenden zu mehr Bewegung an. 



MENTALE ENTLASTUNG UND STRESSMANAGEMENT


Sport und Bewegung können dabei helfen Stress und negative Gefühle zu lindern. Doch Sie als Arbeitgeber_in sollten bereits früher ansetzen, nämlich bei der Prävention dieser. Indem Sie gesunde Arbeitsbedingungen und eine angstfreie Kommunikationskultur schaffen, können mentale Krankheiten und Burn-Out bereits an der Ursache erkannt und bekämpft werden. Definieren Sie deshalb konkrete Ruhezeiten, in denen keine geschäftlichen E-Mails und Telefonate getätigt werden dürfen, minimieren Sie unnötige Meetings, checken Sie regelmäßig mit Ihrem Team ein und erkennen Sie somit Überforderung frühzeitig. Und vor allem: Gehen Sie selbst mit gutem Vorbild voran, indem Sie Wert auf Auszeiten und Regeneration legen.






Wie unser Artikel verdeutlicht, gibt es viele Stellschrauben, mit denen Sie das Wohlbefinden und die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern können. Dabei gehen Sie nicht nur Ihrer Verantwortung nach, sondern sorgen mit zufriedenen und leistungsfähigen Mitarbeitenden auch für produktivere und nachhaltigere Unternehmenserfolge. Falls Sie hierfür noch nach einer passenden und flexiblen Büro- und Gewerbeimmobilie suchen, haben wir von KLARAUM das Richtige.

bottom of page